Impfen stalnyk

In den USA zahlen Impfhersteller in einen Fonds für Impfgeschädigte. Corona-Impfungen sind davon ausgeschlossen. © stalnyk/Depositphotos

Covid: Impfstoffhersteller und Ärzte haften weiterhin nicht

Urs P. Gasche /  Opfer von Covid-Impfstoffen werden im Stich gelassen – in den USA im Gegensatz zu Opfern anderer Impfstoffe.

In den USA gibt es für die meisten Impfopfer eine Entschädigung, wenn sie an schwereren Nebenwirkungen leiden. Der US-Kongress und die Reagan-Regierung hatten in den 1980er Jahren ein Entschädigungssystem für Impfschäden geschaffen. Betroffene können ihre Ansprüche beim United States Court of Federal Claims in Washington geltend machen. Das Vaccine Injury Compensation Program (VICP) hat bereits über fünf Milliarden Dollar an Personen ausgezahlt, die durch schwerwiegende Nebenwirkungen von Impfungen geschädigt wurden. Finanziert wird das VICP mit einer Abgabe von 0,75 Dollar auf jeder Impfdoses, welche die Impfstoffhersteller zu entrichten haben. Damit haften Impfstoffhersteller für Impf-Nebenwirkungen finanziell, ohne dass sie selber über einzelne Entschädigungen entscheiden können.

Davon können Covid-Impfstoff-Geschädigte nur träumen

Personen, die durch Nebenwirkungen von Covid-Impfstoffen geschädigt werden, können jedoch keine Entschädigung im Rahmen des VICP beantragen. Stattdessen müssen sie Ansprüche beim Countermeasures Injury Compensation Program (CICP) einreichen. Begründet wird dies mit einem «Gesundheitsnotstand».

Doch das CICP ist nicht dafür ausgelegt, mit den massenhaft eingesetzten Covid-Impfstoffen umzugehen. Bis zum 1. Dezember 2024 hatten in den USA 13’555 Personen beim CICP Entschädigungsanträge für schwere Gesundheitsschäden durch einen Covid-Impfstoff gestellt. Von diesen 13’555 Anträgen wurden nur 20 bewilligt. Die durchschnittliche Entschädigung betrug viertausend Dollar pro Person, abgesehen von einer Entschädigung wegen eines Todesfalls.

Das CICP bietet keinen Rechtsschutz. Es gibt keine Transparenz, kein Gericht, keinen Richter und kein Recht auf Berufung. Ein Verwaltungsbeamter des Ministeriums für Gesundheit und Soziales(HHS) prüft die Anträge und entscheidet über die Entschädigung – ohne öffentliche Aufsicht. Antragsteller können die Entscheidungen der Verwaltungsbeamten nicht anfechten. 

Noch am Ende seiner Amtszeit hat der demokratische Präsident Joe Biden den Haftungsausschluss für Pharmafirmen und Ärzte bis Ende 2029 verlängert. Die Covid-Impfstoffe bleiben deshalb dem CIPC unterstellt. Ein weiterer Gesundheitsnotstand wegen Covid sei nicht ausgeschlossen, argumentierte das US-Gesundheitsministerium. Der Haftungsausschluss erstrecke sich auch auf das Gesundheitspersonal wie Ärzte, Apotheker sowie Apotheken-Techniker und -Praktikanten, die Impfstoffe verschreiben, abgeben oder verabreichen. Ebenso eingeschlossen sind Hersteller von Diagnostika oder anderen Geräten zur Behandlung von Covid-19.

Auch in der Schweiz und in Deutschland sind Hersteller und Anwender von Covid-Impfstoffen von jeder Haftung wegen Nebenwirkungen befreit – ausser man könnte einem Hersteller technische Produktionsfehler nachweisen.


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3 Meinungen

  • am 3.03.2025 um 21:39 Uhr
    Permalink

    Fein, dass immer noch niemand für Impfschäden haftet. Alle stehlen sich aus der Verantwortung. Gleichzeitig urteilt ein Gericht in Bülach mit mehr als zweifelhaften Argumenten (unter anderem mit einem angeblichen Fremdschutz), dass die Entlassung von zwei Angestellten der Swiss rechtens gewesen sei, weil sie sich nicht impfen lassen wollten. Der Tagesanzeiger benutzt dabei immer noch das infantile Wort «Pieks», das die ganze Sache wohl verharmlosen und eine Ablehnung ins Lächerliche ziehen sollte. Denn wer hat schon Angst vor einem «Pieks»? Richtig, egoistische Feiglinge.

    Dass ein Gericht heute noch, nach allem was man inzwischen weiss, immer noch so entscheidet, ist eine Schande für das Schweizer Rechtssystem.

  • am 4.03.2025 um 07:01 Uhr
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    Dies hat mich im Laufe der Pandemie stark umgetrieben: Der Freipass für die Pharma für eine Technologie mit derer noch gar keine Erfahrungen gesammelt werden konnte. Wenn uns die Pharma tatsächlich helfen wollte, wäre dies im Zentrum gestanden. Die finanzielle Entschädigung wäre dann wohl auch geflossen bei Erfolg. Ein Ansporn, gute Leistungen zu erbringen.
    Was ablief war das Gegenteil: Es gab keinen Ansporn. Die Gewinne gabs sowieso. Staatlich garantiert. Mit dem Geld der Steuerzahler. Ohne Verantwortung der Gegenseite.
    Im Grunde Veruntreuung von Volksvermögen auf Kosten der Volksgesundheit.

  • am 4.03.2025 um 18:06 Uhr
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    Den Verdacht komme ich nach wie vor nicht los, dass zuständige Behörden und Hersteller seit Beginn der mRNA-Spritzerei wussten, was da auf uns zukommen kann und – wird.
    Rückblickend lässt sich kaum mehr abstreiten, dass die gesellschaftlichen GängelMassnahmen ausschliesslich dazu dienten, die ExperimentalSpritze so breit wie möglich der Bevölkerung verabreichen zu können.
    Diese mRNA-SpritzTherapie als skrupelloser Menschenversuch – man überzeuge mich vom Gegenteil..!

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